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eCall - elektronisches Notrufsystem

eCall - das elektronische Notrufsystem ist Pflicht

eCall - die Erste Hilfe nach dem Unfall


Niemand wünscht sich einen Unfall, wenn es dennoch passiert und der Fahrer keinen Notruf absetzen kann, übernimmt das elektronische Notrufsystem eCall den Notruf (Notfallnummer 112). Vor allem bei schweren Unfällen, wenn z. B. keine helfenden Personen anwesend sind, kommt es auf jede Minute an.

Bis helfende Personen am Unfallort sind, die die Unfallstelle absichern und erste Hilfe leisten, können sich Staus oder Folgeunfälle bilden, wodurch der Rettungswagen, wenn keine Rettungsgasse vorhanden ist, länger braucht um zum Unfallort zu gelangen, diesen abzusichern und Hilfe zu leisten. Auch das soll mit eCall verhindert bzw. verringert werden.

eCall gibt es schon länger, jedoch nur vereinzelt in bestimmten Fahrzeugmodellen. Mit der Pflicht für Neuwagen, ab 31. März 2018 will die Europäische Union die Anzahl der Todesfälle, für die 28-EU Länder, im Verkehr begrenzen.


Es werden sicher noch Jahre vergehen, bis flächendeckend fast jedes Fahrzeug damit ausgerüstet ist, aber dennoch ist ein Anfang gemacht und wer will, kann selber nachrüsten oder zu einer Alternative greifen. Für ältere Fahrzeuge ist eCall keine Pflicht!

Wie eCall funktioniert

"emergency call" abgekürzt eCall das elektronische Notfallsystem, stellt nach einem Unfall automatisch eine telefonische Verbindung zur nächsten Rettungsstelle her. Sogenannte "Crash-Sensoren", die im Fahrzeug anbebracht sind, erkennen und übermitteln die Schwere des Unfalls. Zusätzlich den genauen Standort, die Fahrtrichtung, Unfallzeitpunkt, die Anzahl der Personen im Fahrzeug und das Fahrzeugmodell.

Eine manuelle Auslösung des Notrufes, durch den Fahrer selber, andere Insassen oder Ersthelfer am Unfallort, ist auch möglich. In beiden Fallen, ob manuell oder automatisch, wird eine Sprachverbindung zur Notrufstelle aufgebaut. Ist nach Eingang des Notrufs kein Gespräch mit dem Unfallopfer, Insassen oder Beteiligten möglich, wird umgehen der Rettungseinsatz eingeleitet.

Damit das alles funktioniert muss das Notrufsystem, das Mobilfunk und Satellitenortung nutzt, mit einem GPS-Empfänger, Crash-Sensoren, manuelle Notruftaste, Sprechanlage und einer Antenne ausgerüstet sein.


eCall nachrüsten oder Alternative


Es muss nicht gleich ein Neuwagen für ein eCall-System angeschafft werden. Komplette eCall-Nachrüstsysteme gibt es zu kaufen, allerdings sind diese Geräte mit Einbau teuer.

Unfallmeldestecker für Zigarettenanzünder

Unfallmeldestecker, die es teilweise auch von manchen Versicherungen gibt, werden einfach an den Zigarettenanzünder angeschlossen und über Bluetooth mit dem Smartphone und einer App verbunden. Per Knopfdruck werden gespeicherte Kontakte oder Notrufnummern mit Positionsdaten per SMS oder E-Mail informiert.

eCall-Tracker - automatisches Notrufsystem

Zum Nachrüsten für ältere Fahrzeuge gibt es diesen eCall-Tracker von ge-tectronic, der einige Funktionen wie das neu verordnete eCall-System besitzt. Eine zusätzliche SIM-Karte, die nicht im Lieferumfang dabei ist, wird benötigt.

Durch einen integrierten Crash-Sensor sendet der eCall-Tracker bei einem Unfall die Positionsdaten des Fahrzeuges an eingestellte Mobiltelefone. Der Notfall kann auch manuell betätigt werden. Bei schlechtem Netz kann der Notruf auch per SMS versendet werden.

Der Einbau sollte für geübte Kfz-Techniker machbar sein, ansonsten sollte jedes Autohaus oder Kfz-Werkstatt in der Lage sein den Einbau zu übernehmen.

Als Diebstahlsicherung eignet sich der eCall-Tracker ebenfalls. Wurde das Fahrzeug gestohlen, kann man es mit der manuellen Positionsabfrage wieder finden.


idealo Preisvergleich: eCall-Tracker ge-tectronic


Fazit - eCall Notrufsystem

eCall ist eine kluge Entscheidung der Europäischen Union, wodurch die Straßen nicht sicherer werden und dennoch jeder von der Pflicht, der ersten Hilfe am Unfallort, nicht entbunden ist. Sind vorschriftsmäßig Warndreieck, Verbandskasten und Warnweste in Ihrem Fahrzeug?