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30. November Stichtag Wechsel
Im Herbst Autofahren

Sicher und entspannt im Herbst Autofahren


Herbst – die unterschätzte Jahreszeit

Jedes Jahr auf Schnell- und Landstraßen, wenn das meiste Laub fällt, das gleiche Bild auf den Straßen. Nein, hier ist nicht die goldene Jahreszeit mit ihren bunten angenehmen Herbstfarben vor dem Winter gemeint. Es sind die von der Fahrbahn abgekommenen Fahrzeuge am Straßenrand, in den Feldern, an den Bäumen und in den Gräben, die den Herbst mit seinen tückischen Gefahren unterschätzt haben. Die Fahrbahn sieht doch gut aus, warum sollte man anders fahren als sonst?

Feiner Laubstaub ist auf der Fahrbahn kaum zu erkennen. Ist die Fahrbahn dann noch durch Reif, Nebel, feinen Nieselregen, frühe Dämmerungen feucht oder nass, wird die Fahrbahn durch Laub und Laubstaub glitschig. Vor allem in Unterführungen, an Waldschneisen und auf Brücken kann es überraschend glatt sein. Wer hier nicht vorausschauend und konzentriert fährt, riskiert bei gleichbleibender Geschwindigkeit eine Rutschpartie. Zudem sind die Bremswege erheblich länger, weshalb die Geschwindigkeit entsprechend den Fahrbahnverhältnissen rechtzeitig angepasst werden sollte.

Wenn der Wagen ins Schleudern gerät, vom Gas und Bremse runter gehen und versuchen das Fahrzeug wieder in die richtige Spur zu bekommen, um dann bei vorsichtigen Bremsmanövern die Geschwindigkeit zu drosseln.

Zusätzlich ist durch vermehrten Wildwechsel Aufmerksamkeit gefordert, weil die Tiere für den Winter häufiger auf Nahrungssuche sind. Mit stärkeren und häufigeren Windböen muss ebenfalls gerechnet werden, was bei den genannten Gefahrenstellen zum Verhängnis werden kann. Bei starken oder langen Regentagen ist mit Aquaplaning zu rechnen, wodurch die Gefahr des Schlitterns, durch eine zusätzliche verschmutzte herbstliche Fahrbahn, erheblich steigt.


Nebel im Herbst

Nebel im Herbst

Nicht selten werden wir vom Nebel überrascht. Nebel gibt es das ganze Jahr, jedoch im Herbst ist der Nebel nicht nur häufiger, zudem auch dichter, was die Sicht erheblich vermindert. Nebel kann zudem überraschend für feuchte oder nasse Straßen sorgen. Des Weiteren können im Nebel Fahrbahnverunreinigungen wie Laub, Fallobst oder Erdklumpen, die ebenfalls für den Herbst typisch sind, schlecht oder spät erkannt werden.

Licht einschalten ist das Erste was vor dem Einfahren in den Nebel, um von entgegenkommenden und hinten ankommenden Fahrzeugen rechtzeitig erkannt zu werden, getan werden muss. Bei starkem Nebel, wenn die Sichtweite unter 50 Meter ist, zusätzlich die Nebelscheinwerfer vorne und hinten einschalten. Nach dem Nebel nicht vergessen die Nebelscheinwerfer wieder auszuschalten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Sichtweite ist gleichzeitig auch die Geschwindigkeit im Nebel. Bei 50 Meter Sichtweite sollte die Geschwindigkeit 50 km/h nicht überschreiten. 50 Meter ist der Abstand zwischen den Leitpfosten am Fahrbahnrand, woran man sich gut orientieren kann.
 
Fahrzeugbereifung im Herbst

Fahrzeugbereifung im Herbst

Es ist noch nicht Winter, dennoch sollten Winterreifen im Oktober montiert werden. Winterreifen bieten bei kalten Temperaturen wie sie im Herbst vor allem nachts schon vorkommen einen besseren Halt als Sommerreifen. Herbst ist auch die Zeit der ersten Nachtfrost Bildung. Selbst wenn das Thermometer Plusgrade anzeigt, kann der Boden bzw. die Fahrbahnoberfläche gefroren sein. Winterreifen sind nicht nur aufgrund des groben Profils griffiger. Winterreifen sind durch ihre weiche Gummimischung besser für die kalten Jahreszeiten geeignet.

Von O bis O bedeutet von
 Oktober bis Ostern sollten (eine generelle Winterreifenpflicht gibt es nicht) Winterreifen montiert sein. Strikt nach Jahreszeit die richtigen Reifen montieren ist nicht ratsam, es bedarf eine gewisse Übergangszeit. Die Reifen müssen, laut Straßenverkehrsordnung den Verkehrsbedingungen angepasst sein, was heißt, auch vor dem Winter muss mit Schnee und Eis gerechnet werden. Verkehrsstatistiken belegen die Unfälle durch eine falsche Bereifung. Schon allein kältere Temperaturen auf trockener Fahrbahn verlängern den Bremsweg durch falsche Bereifung.
 
Winter- und Servicecheck am Fahrzeug

Winter- und Servicecheck am Fahrzeug

Zusätzlich zum Reifenwechsel ist auch der komplette Wintercheck zu empfehlen.  Öl und Ölfilter. Vor allem die Zündanlage, eine schwache Batterie kann bei kalten Temperaturen zu Startproblemen führen. Auf Frostschutz im Kühl- und Scheibenreinigungswasser ist zu achten.

Zwischendurch ein Blick in die Lüftungsschächte und den Motorblock kann nicht schaden, um sich zu versichern, dass diese nicht mit Laub und Schmutz verdreckt sind, was wiederum zu unangenehmen Störungen führen kann.


Lichttest, den es teilweise auch kostenlos gibt, nutzen. In den kälteren Jahreszeiten wird das Licht teilweise durch schlechte Sichtverhältnisse wie Regen, Schnee, Dämmerung, stark bewölkter Himmel oder Nebel auch am Tag benötigt. Dabei werden die Scheinwerfer auch auf die richtige Höhe eingestellt, um andere nicht zu blenden. Falsch eingestellte Scheinwerfer wirken beim Abblendlicht auf andere wie Fernlicht. Ist die Fahrbahn dazu noch nass, sieht der geblendete Verkehrsteilnehmer durch Fahrbahn Spiegelungen fast nichts mehr.

Sehen und gesehen werden betrifft nicht nur die Fahrzeugbeleuchtung, auch die Scheiben sollten frei sein. Von innen beschlagene Autoscheiben können schnell zu einem Problem werden. Kalte Luft kann die Feuchtigkeit nicht richtig aufnehmen, rechtzeitig die Scheibenheizung anstellen. Wem es zu warm wird, eine eingeschaltete Klimaanlage entzieht der Luft auch die Feuchtigkeit.


Fazit - Im Herbst Autofahren

Mehr Zeit für weite Strecken im Herbst einplanen. Durch das Vermeiden von schnellen Stress- und Terminfahrten können Sie entspannter und konzentrierter fahren, dabei gelegentlich eine wohltuende Pause einlegen, wenn der Herbst sich von seiner schlimmsten Seite zeigt. Die Fahrzeugpflege sollte nicht vernachlässigt werden, weil im Herbst und Winter die Fahrbahnen am stärksten verschmutzt sind.