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Bei Nachts Autofahren

Nachts Autofahren

Sicher bei Dunkelheit Autofahren


Nachts Autofahren hat seine Vor- und Nachteile. Dadurch, dass die Fahrt für die Augen in der Nacht anstrengender ist, ist in der Regel weniger Verkehr auf den Straßen und Autobahnen. Weniger Verkehr nachts auf den Autobahnen muss nicht bedeuten keine Staus zu haben. Baustellen und Unfälle sorgen auch nachts für den ein oder anderen Stau.

Die Augen müssen sich nachts mehr anstrengen als unter Tags. Die Ursache ist, dass wir nachts grundsätzlich unschärfer sehen. Die Müdigkeit kann sich leichter breit machen und die Konzentration lässt dabei nach. Hier sollte jeder, wenn er/sie davon betroffen ist, dann nicht mehr wie unter Tags weiter fahren. Eine Pause, um z. B. auf dem Autobahnrastplatz rauf und runter gehen macht für die nächsten Kilometer wieder fit. Wenn das nicht reicht ein bisschen schlafen. 20 bis 30 Minuten reichen um in einem viel besseren Zustand wieder weiter fahren zu können.

Mit koffeinhaltigen Getränken tut man sich kaum einen Gefallen. Diese Puschen nur kurz auf und dann kann es sein das man danach noch müder als davor ist. Es müsste ständig Koffeinhaltiges getrunken werden, um diesen Level zu halten, was nicht gesund ist. Was zudem hilft, wenn man die letzten Kilometer bis zum Ziel oder nächsten Rastplatz Probleme hat, ist die Augen in Bewegung zu halten. Abwechselnd in den Rückspiegel oder an die beiden Straßenränder schauen, um die Umgebung etwas zu sehen.

Nur nicht den Fehler machen und den Mittelstreifen beobachten, hier kommt der (Sekunden) Schlaf viel schneller als erwartet. Eintönigkeit sollte so gut es geht vermeidet werden. Das Autoradio sollte lockere Popmusik oder gute Rockmusik zum Wachhalten spielen. Oder man legt eine CD mit den Favoriten, die man gerne hört, ein.

Fahrzeug Beleuchtung

Wichtig für die Fahrt nachts

Die Fahrzeug Beleuchtung


Früh genug das Licht anschalten. Es dient nicht nur zur eigenen Sicht auf die Strecke, sondern auch um von anderen Verkehrsteilnehmern rechtzeitig gesehen zu werden. Am besten schon bei Beginn der Dämmerung darauf achten, dass das Licht eingeschaltet ist. Nebelscheinwerfer sind für die Fahrt im Nebel, starken Regen- oder Schneefällen, mit Sichtweite unter 50 Meter. Nicht vergessen, was gelegentlich vorkommt, bei normaler Sicht die Nebelscheinwerfer wieder ausschalten. Unvernünftig ist z. B. zum Angeben, die vorderen Nebelscheinwerfer ständig eingeschaltet zu lassen. Bei Nässe, Regen oder Schneefall blenden diese die anderen Verkehrsteilnehmer auch unter Tags.

Zudem sollte dafür gesorgt werden, dass die Scheinwerfer richtig eingestellt sind.
 Bei falsch eingestellten Scheinwerfern kann das Abblendlicht auf andere Verkehrsteilnehmer wie Fernlicht wirken. Die Fahrzeugbeleuchtung sollte regelmäßig gereinigt werden und im Winter sollte darauf geachtet werden, dass die Beleuchtung frei von Schnee ist.
 
Wenn Gegenlicht blendet und die Sicht beeinträchtigt

Wenn Gegenlicht blendet

Die erwähnten Probleme durch Nebelscheinwerfer, Fernlicht oder falsch eingestellte Abblendlichter durch andere Verkehrsteilnehmer lassen sich leider nicht vermeiden. Genauso kann die Straßenführung ungünstig sein, so das man kurz geblendet wird. Zudem sollte für saubere Innen- und Außenscheiben und klare Rückspiegel gesorgt werden. Verunreinigte Autoscheiben und Spiegel reflektieren oder verstärken die unangenehme Lichteinwirkung auf die Augen. Vor allem bei Schnee oder Regen verschlechtert sich die Sicht bei verunreinigten Scheiben erheblich.

Schlechte Scheibenwischer sollten umgehend gewechselt werden. In einigen Fällen reicht es mit einem Tuch und Spülmittel die Scheibenwischer zu reinigen, um die Scheibenwischer wieder voll funktionsfähig zu machen, dadurch müssen vorerst keine neuen Scheibenwischer gekauft werden. Sollte es sich nicht vermeiden lassen, dass man geblendet wird, richtet man in dem Moment den Blick auf den rechten Fahrbahnrand.
 
Verwirrend Straßen und Schatten in der Nacht

Straßen und Schatten in der Nacht

Vor allem in ländlichen Gebieten sind die Straßen nicht ganz frei. Auf den Straßen bewegt sich oftmals das Wild und wird im ersten Augenblick nicht richtig wahrgenommen. Wenn das Wild steht und neugierig schaut, erkennt man eventuell die reflektierenden der Augen des Wildes. Ausweichen sollte man nur, wenn man ganz sicher ist dies unbeschadet durchführen zu können. Ansonsten versuchen durch starkes bremsen eine Kollision mit dem Wild zu vermeiden. Ausweichen kann tödlich enden. Aufprall durch ein Hindernis wie ein Baum. Von der Straße abkommen und sich im schlimmsten Fall überschlagen. Wird ein Wild erkannt, was die Straße überquert, muss mit nachfolgenden Tieren gerechnet werden und sollte entsprechend langsamer gefahren werden.

Menschen, wenn sie zudem noch dunkel gekleidet sind, sind in der Dunkelheit sehr schwer gleich zu erkennen. Selbst in der Stadt, bei mäßiger Beleuchtung erkennt man Fußgänger in dunkler Kleidung schlecht. In den ländlichen Gegenden muss damit gerechnet, dass Fußgänger nicht auf dem rechten Fahrbahnrand entgegenkommen, wie es sein sollte, sondern in Fahrrichtung laufen. Fahrräder ohne oder mit schlechter Beleuchtung sind ebenfalls keine Seltenheit. Und an Wochenenden ist mit Menschen auf den ländlichen Straßen zu rechnen, die teilweise betrunken heimtorkeln und eventuell versuchen einen zu stoppen, um mitfahren zu dürfen.

Sollte aus irgendwelchen Gründen das Fahrzeug in ländlicher Gegend kurz verlassen werden, dann das Fahrzeug beleuchtet stehen lassen und gegebenenfalls eine Warnweste anziehen. Die meisten rechnen auf Landstraßen nicht mit stehen gebliebenen Fahrzeugen oder Menschen auf der Fahrbahn. Wenn das Fahrzeug für längere Zeit abgestellt werden muss, sollte man sich einen geeigneten Platz suchen, damit das Fahrzeug nicht auf der Fahrbahn steht.


Fazit - Nachts Autofahren

Niemand muss sich nachts an die Geschwindigkeitsbegrenzungen, um diese zumindest einzuhalten, halten. So Fahren wie es der Zustand, die Straßenverhältnisse und Sicht es zulässt. Ein beachtlicher Teil an Unfällen, teilweise mit tödlichem Ausgang, passieren nachts. Lieber etwas langsamer und mit Pausen fahren, dafür sicher und entspannter ankommen.