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Toter Winkel im Rückspiegel

Toter Winkel im Rückspiegel

Was ist der tote Winkel?


Jeder hat sich schon gewundert oder war verärgert, wenn jemand ohne Weiteres einfach die Spur wechselte, als ob nichts wäre und dabei den anderen Verkehrsteilnehmer erheblich behindert hat. Hier war wahrscheinlich der tote Winkel im Rückspiegel verantwortlich, ein Raum, der im Blickfeld des Spiegels nicht ersichtlich ist. Vielleicht haben Sie es selber schon festgestellt, wenn ein Auto im Spiegel auftaucht, verschwindet und kurz darauf wieder im Spiegel erscheint.

Die Außenspiegel haben durch optische Gesetze keine lückenlose Sicht nach hinten. Der tote Winkel befindet sich schräg hinter den hinteren Rädern und wird größer, je mehr er sich entfernt. Weil dieser Bereich im Spiegel nicht zu sehen ist und mit der Entfernung zunimmt, wird es als toter Winkel bezeichnet. Das Auto hat zwei Außenspiegel und einen Rückspiegel im Inneren des Fahrzeuges, somit dreimal die Gefahrenzone des toten Winkels.

Den Rückspiegeln und somit der Sicht nach hinten sollte man immer eine
 besondere Aufmerksamkeit schenken. Vor allem in der wärmeren Jahreszeit sind nicht nur Fahrzeuge, auch Motor- und Fahrräder unterwegs, die leichter übersehen werden können. Ein Motorradfahrer hat fast keine Chance bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn auszuweichen und ist nicht wie im Auto durch eine Karosse mit Knautschzone geschützt.

Für einen Pkw ist nur ein Außenspiegel auf der linken Seite und ein Rückspiegel im Fahrzeug Inneren vorgeschrieben, bei Lkws und Fahrzeugen ab 3,5 Tonnen außen ein Weitwinkel Spiegel. Sollte jemand noch ein Auto besitzen, was selten der Fall ist, was nur einen Spiegel auf der linken Seite hat, ist es ratsam, zusätzlich auf der rechten Seite für einen Außenspiegel zu sorgen. Vor allem in Städten mit viel Spurwechsel, Fußgänger und Fahrräder ist ein Außenspiegel auf der rechten Seite unverzichtbar.

 
Gefahr toter Winkel vermeiden

Gefahr toter Winkel im Rückspiegel vermeiden


In der Hektik des Alltages kann es schon vorkommen, dass jemand oder selber nicht an den toten Winkel denkt. Neben der gelernten Methode in der Fahrschule, dem Schulterblick, kann man sich auch etwas nach vorne beugen, um in einem anderen Winkel in die Außenspiegel zu schauen, was den Vorteil hat, gleich den hinteren Verkehr zu sehen. Beim Schulterblick sieht man je nach dem die Kopfstützen und Fahrzeugabtrennungen zwischen Fenster und Türen, was auf dem ersten Blick die Sicht nach hinten erschweren kann. Je nach Situation und was einem leichter fällt, sollten man sich beim Spurwechsel oder abbiegen vergewissern, hinten nichts übersehen zu haben. Zudem sollte immer in beide, Außenspiegel und Rückspiegel im Inneren des Fahrzeuges geschaut werden.

Zudem ist darauf zu achten, dass die Außenspiegel nicht angelaufen, vereist oder verschneit sind. Bei der Fahrzeugreinigung die Außenspiegel immer mit Scheibenreiniger gut abreiben. Verunreinigte, vereiste oder verschneite Spiegel können schnell zum Verhängnis werden, was bei einem Unfall bitter bereut wird, weil es durch diese Bequemlichkeit, die Rückspiegel nicht frei und sauber gehalten zu haben, nicht passiert wäre. Auch wenn der Unfall selber nicht verursacht wurde, kann einem eine Teilschuld zugesprochen werden.


Beim rechts abbiegen Fahrradfahrer und Fußgänger nicht vergessen, da diese nicht die Größe eines Fahrzeuges haben und somit leichter im toten Winkel zu übersehen sind. Hier ist auch mit einem Bußgeld von 40,– Euro, für rücksichtsloses Abbiegen zu rechnen, was unserer Meinung nach viel zu gering ist. Schwere Verletzungen oder ein Menschenleben sind damit nicht zu ersetzen.
 
Rückspiegel richtig einstellen

Rückspiegel richtig einstellen


Grundvoraussetzung für eine sichere Fahrt ist, dass die Spiegel richtig eingestellt sind. Setzen Sie sich dazu in die Position ins Auto, in der Sie das Fahrzeug immer steuern. Das Fahrzeugheck sollte nur ganz knapp am inneren Rand des Außenspiegels zu sehen sein, um somit eine möglichst große Fläche des Spiegels für die Sicht nach hinten und dem nachfolgenden Verkehr zu nutzen. Auch die vertikale Einstellung spielt bei den Außenspiegeln eine Rolle. Möglichst für eine waagerechte Sicht nach hinten einstellen.

Beim Innenspiegel ist es einfacher. Hier sollten die gesamte Fläche der Heckscheibe zu sehen sein. Mit sehen ist wirklich die gesamte Heckscheibe gemeint, die möglichst nicht durch Gegenstände oder einen überfüllten Kofferraum halbwegs oder ganz verdeckt ist, was sich leider nicht immer, wie z. B. die Fahrt in den Urlaub, vermeiden lässt.
 

Zusatzspiegel für den toten Winkel

Es gibt als Zubehör Spiegel zu kaufen, die den rechten Winkel eindämmen. Hier sollte der Spiegel gewissenhaft ausgewählt werden, da einige Spiegel nicht das halten was Sie versprechen.

Bei Tests haben sich diese links abgebildeten und preisgünstige "Toter-Winkel-Innenspiegel" Modelle sehr gut bewährt. Anbringen und abnehmen geht leicht und schnell. Einstellen ist Kinderleicht.




Fazit - Toter Winkel Rückspiegel

Auch durch gut Eingestellte oder Weitwinkel Spiegel, nie den Schulterblick vergessen um sich zu vergewissern nichts übersehen zu haben. Rücksicht und Vorsicht, statt Schnelles vorwärtskommen, sind die Grundvoraussetzungen für eine sichere Fahrt aller Beteiligten. Jeder ist vom Fehler des übersehenen toten Winkel betroffen und froh wenn andere Verkehrsteilnehmer darauf achten.